» 2002 - Konzertreise Ungarn
Unsere Reise nach Ungarn 2002
Wenn man nun bedenkt, dass wir alle keine Ahnung hatten, was uns in dieser einen Woche Tournee durch Ungarn erwarten würde, kann niemand behaupten, dass er enttäuscht worden wäre durch das, was dort alles so passiert ist.
Im Gegenteil! Ich für meinen Teil kann sagen, dass diese Fahrt eine riesige Erfahrung war. Einerseits mit einer so großen, bunt gemischten Truppe das Land zu bereisen, andererseits vom musikalischen Aspekt- einfach mal im Ausland Konzerte geben und schauen, wie andere Leute auf Gospel reagieren.
Als ich dann auch so nach und nach erst merkte, was es den Menschen und Veranstaltern vor Ort bedeutet, dass eine Gruppe aus Deutschland den weiten Weg auf sich nimmt, um in den Kirchen von Ungarn einige Konzerte zu geben, motivierte mich das noch viel mehr.
Nun aber zum eigentlichen: wie war es?
In wenigen Worten: Anstrengend, aber vielseitig und mit jeder Menge Spass.
Begonnen hat die Fahrt im Regen. Gleich bei der Ankunft schüttete es in Strömen, als wir in unseren Ferienhäusern bei Keshteley begrüßt wurden. Nach einigen Worten von Frau Amare Kandel (Organisatorin vor Ort) wurde Gulasch gegessen und die Zimmer bezogen und jeder war froh, nach 13 Stunden Busfahrt endlich im Bett zu liegen und die Ruhe zu geniessen.
Der Samstag begann dann gleich mit einem schönen Programm bei herrlichem Wetter: Erst ging es nach Keshteley auf den Markt und die Fußgängerzone. Dort konnten wir uns an den Zahlreichen Ständen mit allem eindecken, was man benötigte. Ich zum Beispiel habe noch nie in meinem Leben so viele Himbeeren gegessen, wie an diesem Tag.
Im Anschluss daran ging es an den Plattensee, zum Ausspannen, Schwimmen, Tretbotfahren oder Fussballspielen.
Abends wurde noch kurz geprobt, während sich einige von den zwei engagierten Masseuren kräftig "durchkneten" liessen. Im Anschluss daran wurde gefeiert bei Wein und hausgemachten Schinken.
Am Sonntag dann standen gleich 2 Auftritte auf dem Programm: In Keshteley sangen wir im Anschluss an den Gottesdienst zum 70 jährigen Bestehen der Kirchengemeinde ca. 45 Minuten Programm, ungestört durch das Fernsehteam, was unangemeldet die ersten Lieder des Auftritts filmte.
Direkt im Anschluss ging es weiter nach Heviz. Hier sangen wir ebenso im Anschluss an den Gottesdienst ca. 1 Stunde Programm und schafften es noch rechtzeitig zurück zu den Häusern um die letzte Halbzeit des Fussballendspiels im Fernsehen zu schauen. Ich möchte an dieser Stelle noch mal auf das Ergebnis von 2:0 für Brasilien verweisen, dessen richtige Vorhersage meinerseits mir immernoch Rätsel aufwirft. Der Abend wurde dann im Garten verbracht, mal lauter, mal leiser.
Baden war am Montag dann wieder angesagt, es ging zum Thermalsee nach Heviz. Leider hatten wir dort nicht viel Zeit. Aber ich habe gelernt, dass auch 30 Grad warmes Wasser sehr angenehm zu Baden sein kann- wider Erwarten übrigens. Zum Essen fuhren wir nach Heviz, Abends gab es wieder Massage. Den Ausklang fand der Tag am Abend mit einem Grillen im Garten, bei Wein und gegrillten Speck, bevor dann jeder seine Sachen packte oder sich vor den Fernseher begab, um sich den einen oder anderen Film mehr oder weniger wach anzusehen.
Früh ging es dann am Dienstag los: Busfahrt nach Szeged. Diese dauerte entgegen der ursprünglichen Ansage von 3 Stunden annähernd doppelt solange, so dass wir nach der Abfahrt um 7 Uhr morgens erst um 13 Uhr in Szeged ankamen.
Dort bezogen wir unser Hotel und begaben uns in ein gemütliches Restaurant, in welchem unser Menü vorbereitet wurde.
Bea und ich begaben uns bereits mit der Technik zum Dom, in welchem am Abend unser Konzert stattfinden sollte. Ein sehr beeindruckendes Gebäude, mit sehr schöner Fassade und Innenraum, leider etwas verhallt. Nichts desto trotz probten wir dort um 17 Uhr, bevor unser Konzert um 19 Uhr beginnen sollte. Wieder war das Fernsehen da und ich merkte, wie schwierig es ist, 2 Minuten vor dem Auftritt ein unvorbereitetes Interview auf Einglisch zu geben.
Der Dom war voll, das Konzert sehr gut, die Leute gut gestimmt, sowohl Chor als auch das Publikum.
Im Anschluss ging es dann in ein Fischrestaurant, original ungarische Fischsuppe essen auf Einladung des Pfarres von Szeged.
Während dann einige müde ins Bett vielen, tasteten wir uns dann doch noch ein wenig in das Nachtleben Szegeds vor und erkundigten eine Bar in der Nähe des Hotels.
Der Morgen des Mittwochs stand jedem frei zur Verfügung, zumindest bis 10.45h. Somit blieb Zeit zum Frühstücken in einer der besten Konditoreien, die ich bisher gesehen habe: was gabs? Himbeerkuchen und Himbeereis selbstverständlich. Nun ging es gleich weiter in Richtung Budapest. Auf dem Weg wartete noch ein kurzer Auftritt in einem Thermalbad, das wir gegen 13h erreichten. Dort hatten wir Zeit zum Essen und Baden, bevor wir um 16h die Bühne betreten und ein kurzes Konzert geben durften, bevor dann die Fahrt weiter nach Budapest und Szentendre führte.
Bereits auf dieser ersten Fahrt durch Budapest konnten wir uns überzeugen, dass die Stadt eine Menge Flair besitzt. Man merkt, dass sich die Stadt momentan sehr stark entwickelt.
Gegen 19h kamen wir dann im letzten Quartier in Szentendre an, ca. 10 km hinter Budapest, direkt an der Donau gelegen. Wir bezogen unser Hotel und zogen los in die Innenstadt. Diese ist so schön, dass man hätte denken können, dass der Ort nicht in Ungarn sondern der Toskana liegt. Viele verwinkelte Gassen, wenig Verkehr, schöne alte Häuser, Kaffees auf der Strasse und den Plätzen. Hier liessen wir es uns bis spät in den Abend gut gehen, bevor dann am Donnerstag die Besichtigung Budapests, sowie das Konzert auf der Tagesordnung standen.
Es ging morgens mit dem Bus und einer Fremdenführerin los, die uns auf der Fahrt durch die Stadt viele Sehenswürdigkeiten und Geschichte erklärte. Nach kurzen Stops auf dem Burgberg und der Citadelle ging es direkt zur Calvin Kirche, in der am Abend unser Konzert stattfinden würde.
Es blieb noch kurz Zeit zum Essen (für mich noch weniger, denn ich musste Schuhe kaufen, da sich meine auf der Busfahrt verabschiedeten- es war der schnellste Schuhkauf meines Lebens. Er hat 3 Minuten gedauert), bevor die Proben für das Konzert begannen.
Der Klang in der Kirche war fantastisch, die Leute begeistert und wir zufrieden, hungrig und müde. Also los ins Hyatt an der Donau um zu speisen. Dieses Restaurant hat eine traumhafte Lage: direkt an der Donau mit Blick auf alle alten Gemäuer auf der gegenüberliegenden Seite des Flusses. Als dann am späteren Abend noch ein Feuerwerk über der Donau losging, fühlte man sich echt wie in einem Hollywoodstreifen.
Satt und zufrieden bummelten wir noch durch die Strassen Budapests, bevor wir wieder in den Bus stiegen und zurück zum Hotel fuhren, wo der Abend an der Bar ausklang.
Der Letzte Tag in Szentendre begann wieder bei herrlichem Sonnenschein. Wir wurden im Hotel von einer Gruppe Schüler abgeholt, deren Aufgabe es war, uns durch die Stadt zu führen und uns die Sehenswürdigkeiten auf deutsch zu erklären. Diese Aufgaben meisterten sie sehr gut, so dass jeder einen tollen Einblick in die Geschehnisse von Szentendre bekam. Mittags gab es nach einem Empfang im Rathaus unser letztes Konzert auf dem Dorfplatz von Szentendre, bevor wir ins Hotel zurückkehrten, in welchem bereits eine große Feier zusammen mit einem Ärztekongress für uns vorbereitet wurde. Dort gab es neben Gulasch und gegrillten Spezialitäten Wein und alle Arten von Getränken. Ich fand den Abend sehr lustig, ich habe viele Leute des Chors anders kennengelernt, als ich sie bisher kannte.
Wir beendeten den Abend schliesslich gegen 3.30, um dann um 6.30 wieder aufzustehen und mit dem Bus in Richtung Heimat zu fahren, wieder 14 Stunden Fahrt, aber mit einer coolen Woche im Gepäck.
Im Gegenteil! Ich für meinen Teil kann sagen, dass diese Fahrt eine riesige Erfahrung war. Einerseits mit einer so großen, bunt gemischten Truppe das Land zu bereisen, andererseits vom musikalischen Aspekt- einfach mal im Ausland Konzerte geben und schauen, wie andere Leute auf Gospel reagieren.
Als ich dann auch so nach und nach erst merkte, was es den Menschen und Veranstaltern vor Ort bedeutet, dass eine Gruppe aus Deutschland den weiten Weg auf sich nimmt, um in den Kirchen von Ungarn einige Konzerte zu geben, motivierte mich das noch viel mehr.
Nun aber zum eigentlichen: wie war es?
In wenigen Worten: Anstrengend, aber vielseitig und mit jeder Menge Spass.
Begonnen hat die Fahrt im Regen. Gleich bei der Ankunft schüttete es in Strömen, als wir in unseren Ferienhäusern bei Keshteley begrüßt wurden. Nach einigen Worten von Frau Amare Kandel (Organisatorin vor Ort) wurde Gulasch gegessen und die Zimmer bezogen und jeder war froh, nach 13 Stunden Busfahrt endlich im Bett zu liegen und die Ruhe zu geniessen.
Der Samstag begann dann gleich mit einem schönen Programm bei herrlichem Wetter: Erst ging es nach Keshteley auf den Markt und die Fußgängerzone. Dort konnten wir uns an den Zahlreichen Ständen mit allem eindecken, was man benötigte. Ich zum Beispiel habe noch nie in meinem Leben so viele Himbeeren gegessen, wie an diesem Tag.
Im Anschluss daran ging es an den Plattensee, zum Ausspannen, Schwimmen, Tretbotfahren oder Fussballspielen.
Abends wurde noch kurz geprobt, während sich einige von den zwei engagierten Masseuren kräftig "durchkneten" liessen. Im Anschluss daran wurde gefeiert bei Wein und hausgemachten Schinken.
Am Sonntag dann standen gleich 2 Auftritte auf dem Programm: In Keshteley sangen wir im Anschluss an den Gottesdienst zum 70 jährigen Bestehen der Kirchengemeinde ca. 45 Minuten Programm, ungestört durch das Fernsehteam, was unangemeldet die ersten Lieder des Auftritts filmte.
Direkt im Anschluss ging es weiter nach Heviz. Hier sangen wir ebenso im Anschluss an den Gottesdienst ca. 1 Stunde Programm und schafften es noch rechtzeitig zurück zu den Häusern um die letzte Halbzeit des Fussballendspiels im Fernsehen zu schauen. Ich möchte an dieser Stelle noch mal auf das Ergebnis von 2:0 für Brasilien verweisen, dessen richtige Vorhersage meinerseits mir immernoch Rätsel aufwirft. Der Abend wurde dann im Garten verbracht, mal lauter, mal leiser.
Baden war am Montag dann wieder angesagt, es ging zum Thermalsee nach Heviz. Leider hatten wir dort nicht viel Zeit. Aber ich habe gelernt, dass auch 30 Grad warmes Wasser sehr angenehm zu Baden sein kann- wider Erwarten übrigens. Zum Essen fuhren wir nach Heviz, Abends gab es wieder Massage. Den Ausklang fand der Tag am Abend mit einem Grillen im Garten, bei Wein und gegrillten Speck, bevor dann jeder seine Sachen packte oder sich vor den Fernseher begab, um sich den einen oder anderen Film mehr oder weniger wach anzusehen.
Früh ging es dann am Dienstag los: Busfahrt nach Szeged. Diese dauerte entgegen der ursprünglichen Ansage von 3 Stunden annähernd doppelt solange, so dass wir nach der Abfahrt um 7 Uhr morgens erst um 13 Uhr in Szeged ankamen.
Dort bezogen wir unser Hotel und begaben uns in ein gemütliches Restaurant, in welchem unser Menü vorbereitet wurde.
Bea und ich begaben uns bereits mit der Technik zum Dom, in welchem am Abend unser Konzert stattfinden sollte. Ein sehr beeindruckendes Gebäude, mit sehr schöner Fassade und Innenraum, leider etwas verhallt. Nichts desto trotz probten wir dort um 17 Uhr, bevor unser Konzert um 19 Uhr beginnen sollte. Wieder war das Fernsehen da und ich merkte, wie schwierig es ist, 2 Minuten vor dem Auftritt ein unvorbereitetes Interview auf Einglisch zu geben.
Der Dom war voll, das Konzert sehr gut, die Leute gut gestimmt, sowohl Chor als auch das Publikum.
Im Anschluss ging es dann in ein Fischrestaurant, original ungarische Fischsuppe essen auf Einladung des Pfarres von Szeged.
Während dann einige müde ins Bett vielen, tasteten wir uns dann doch noch ein wenig in das Nachtleben Szegeds vor und erkundigten eine Bar in der Nähe des Hotels.
Der Morgen des Mittwochs stand jedem frei zur Verfügung, zumindest bis 10.45h. Somit blieb Zeit zum Frühstücken in einer der besten Konditoreien, die ich bisher gesehen habe: was gabs? Himbeerkuchen und Himbeereis selbstverständlich. Nun ging es gleich weiter in Richtung Budapest. Auf dem Weg wartete noch ein kurzer Auftritt in einem Thermalbad, das wir gegen 13h erreichten. Dort hatten wir Zeit zum Essen und Baden, bevor wir um 16h die Bühne betreten und ein kurzes Konzert geben durften, bevor dann die Fahrt weiter nach Budapest und Szentendre führte.
Bereits auf dieser ersten Fahrt durch Budapest konnten wir uns überzeugen, dass die Stadt eine Menge Flair besitzt. Man merkt, dass sich die Stadt momentan sehr stark entwickelt.
Gegen 19h kamen wir dann im letzten Quartier in Szentendre an, ca. 10 km hinter Budapest, direkt an der Donau gelegen. Wir bezogen unser Hotel und zogen los in die Innenstadt. Diese ist so schön, dass man hätte denken können, dass der Ort nicht in Ungarn sondern der Toskana liegt. Viele verwinkelte Gassen, wenig Verkehr, schöne alte Häuser, Kaffees auf der Strasse und den Plätzen. Hier liessen wir es uns bis spät in den Abend gut gehen, bevor dann am Donnerstag die Besichtigung Budapests, sowie das Konzert auf der Tagesordnung standen.
Es ging morgens mit dem Bus und einer Fremdenführerin los, die uns auf der Fahrt durch die Stadt viele Sehenswürdigkeiten und Geschichte erklärte. Nach kurzen Stops auf dem Burgberg und der Citadelle ging es direkt zur Calvin Kirche, in der am Abend unser Konzert stattfinden würde.
Es blieb noch kurz Zeit zum Essen (für mich noch weniger, denn ich musste Schuhe kaufen, da sich meine auf der Busfahrt verabschiedeten- es war der schnellste Schuhkauf meines Lebens. Er hat 3 Minuten gedauert), bevor die Proben für das Konzert begannen.
Der Klang in der Kirche war fantastisch, die Leute begeistert und wir zufrieden, hungrig und müde. Also los ins Hyatt an der Donau um zu speisen. Dieses Restaurant hat eine traumhafte Lage: direkt an der Donau mit Blick auf alle alten Gemäuer auf der gegenüberliegenden Seite des Flusses. Als dann am späteren Abend noch ein Feuerwerk über der Donau losging, fühlte man sich echt wie in einem Hollywoodstreifen.
Satt und zufrieden bummelten wir noch durch die Strassen Budapests, bevor wir wieder in den Bus stiegen und zurück zum Hotel fuhren, wo der Abend an der Bar ausklang.
Der Letzte Tag in Szentendre begann wieder bei herrlichem Sonnenschein. Wir wurden im Hotel von einer Gruppe Schüler abgeholt, deren Aufgabe es war, uns durch die Stadt zu führen und uns die Sehenswürdigkeiten auf deutsch zu erklären. Diese Aufgaben meisterten sie sehr gut, so dass jeder einen tollen Einblick in die Geschehnisse von Szentendre bekam. Mittags gab es nach einem Empfang im Rathaus unser letztes Konzert auf dem Dorfplatz von Szentendre, bevor wir ins Hotel zurückkehrten, in welchem bereits eine große Feier zusammen mit einem Ärztekongress für uns vorbereitet wurde. Dort gab es neben Gulasch und gegrillten Spezialitäten Wein und alle Arten von Getränken. Ich fand den Abend sehr lustig, ich habe viele Leute des Chors anders kennengelernt, als ich sie bisher kannte.
Wir beendeten den Abend schliesslich gegen 3.30, um dann um 6.30 wieder aufzustehen und mit dem Bus in Richtung Heimat zu fahren, wieder 14 Stunden Fahrt, aber mit einer coolen Woche im Gepäck.

